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Mehrere Koi-Herpesfälle in Lahn und Neckar. Jetzt Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Stuttgart, 1 August 2008, 07:15

Ende Juli wurden in der Lahn mehrere tote Karpfen gesichtet. Der hessische Minister für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz gab nun bekannt, dass die Fische durch das Koi-Herpesvirus (KHV) verendet sind. Das Virus, das alle Karpfenarten befallen kann wurde bei zwei verendeten Karpfen, einem Spiegelkarpfen und einem Koi, welcher wahrscheinlich in der Lahn ausgesetzt wurde, festgestellt. Das Koi-Herpesvirus gehört zu den gefährlichsten Koi Krankheiten und ist in Deutschland anzeigepflichtig. Oft verenden ganze Karpfenbestände am KHV. Wer mehr über diese Krankheit und deren Erkennungsmerkmale wissen möchte, findet weitere Informationen im Informationsportal auf www.bachflohkrebse.de

Den Koihaltern wird geraten ihre Koi in der nächsten Zeit verstärkt im Auge zu behalten und vorerst keine fremden Koi in die eigenen Teiche einzusetzen.

Der Fall an der Lahn schein kein Einzelfall zu sein, auch im Neckar kam es in letzter Zeit zu einem rätselhaften Karpfensterben. Inzwischen wurden bereits mehrere hundert Kilo verendeter Karpfen an die Ufer gespült. Das Regierungspräsidium Stuttgart bestätigte auch hier bis jetzt mindestens einen nachgewiesenen Fall von KHV. Um ganz sicher zu gehen sind aber noch weitere Proben erforderlich.




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