Tipps zur Artemia Zuchtvorbereitung:
Je nach Verwendungszweck der Artemiaeier, auch Artemiacysten genannt, ist es oft hilfreich, die Diapause der Cysten zu unterbrechen, um sie so zum schnelleren Schlüpfen zu zwingen. Hier ein paar Tipps wie dies gelingt:
1. Durchfrieren. Die besten Ergebnisse erzielt man, indem man die Cysten über einen Zeitraum von 1-2 Monaten in gesättigter Salzlösung im Gefrierfach bei einer Temperatur von -25 °C aufbewahrt.
2. Bearbeitung mit Wasserstoffperoxid. 50 g getrockneter Artemiacysten werden 30 Minuten lang in 1 Liter dreiprozentiger Wasserstoffperoxidlösung gehalten. Das Wasserstoffperoxid kann auch direkt in den Brutautomaten eingeführt werden.
3. Bearbeitung mit Süßwasser und Salz.
Artemia Zucht - Tipps:
Getrocknete Artemiacysten werden in Süßwasser bei einer Temperatur von 25-30 °C über einen Zeitraum von zwei Stunden eingeweicht. Danach werden sie abgesiebt und 24 Stunden in gesättigter Salzlösung gehalten. Dieser Prozess wird drei Mal wiederholt, bevor man dann schließlich die Artemiacysten in den Brutautomaten gibt.
Im Brutautomaten wird folgendes Mischverhältnis von Salz und Wasser empfohlen: Pro Liter Wasser wird ca. 30 Gramm Artemiasalz, oder jodfreies Kochsalz benötigt, die ideale Dichte liegt bei 1,022. 1 Gramm an Artemiacysten reicht pro Liter Wasser vollkommen aus. Bei der Artemia Zucht muss der Inkubator jederzeit vollkommen sauber sein, da die frisch geschlüpften Artemien sehr empfindlich gegen Bakterien sind. Nach jedem neuen Ansatz muss der Inkubator mit heißem Wasser ausgespült werden. Damit die Artemia Zucht auch gelingt, benötigen die kleinen Krebse eine Wassertemperatur von 25 bis 30 Grad zum schlüpfe.... Weiter
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