Garnelenarten Übersicht – Von Zwerggarnelen bis zu Großarmgarnelen

Garnelen faszinieren und begeistern. Diese meist zierlichen Tiere erfordern kein großes Aquarium, viele Arten sind sogar für Anfänger geeignet. Ihr buntes Treiben erfreut das Auge und wirkt beruhigend. Wer sich gerne ein paarmal täglich einen Kurztrip ins Zauberland gönnen möchte, ist gut beraten, ein Becken mit Garnelen einzurichten. In diesem Artikel schauen wir uns die Garnelenarten in der Übersicht an.

Beliebte Süßwassergarnele - Hummelgarnele

Beliebte Süßwassergarnele – Hummelgarnele

Wir möchten Sie in diesem Beitrag zum einen mit einigen allgemeinen Informationen zu den Garnelen versorgen und zum anderen einen Überblick über die Vielfalt der Garnelenwelt geben, um später ausführlicher auf einzelne Arten einzugehen. Schwerpunktmäßig konzentrieren wir uns zwar auf die Zwerggarnelen, lassen aber auch die anspruchsvolleren Fächergarnelen und Großarmgarnelen keineswegs außer Acht.

Aufgepasst: Wir werden im weiteren Verlauf in der Regel über „Garnelen“ schreiben, gemeint sind aber diverse Arten von Süßwassergarnelen. Es soll uns aber bewusst sein, dass außer den Süßwassergarnelen auch Salzwassergarnelen (wie zum Beispiel eine Ostseegarnele) sowie Brackwassergarnelen existieren. In der Aquaristik werden aber fast ausnahmslos Süßwassergarnelen und zum Teil noch Brackwassergarnelen gehalten und gezüchtet.

Tipp: Bei uns im Shop finden sie die beliebtesten Garenelenarten, deren Vertreter wir ihnen hier vorstellen möchten.

Garnelen – Was sind das für Tiere?

Bereits ein aufmerksamer Blick auf eine winzige Süßwassergarnele genügt, um eine Vermutung aufzustellen: Diese Wesen sind mit Krebsen verwandt. In der Tat, gehören die Garnelen zu den Krebstieren und somit zu den Wirbellosen. Wir erlauben uns ein paar biologische Fachbegriffe einzuführen und behaupten einfach: Das exakte Wissen um die zierlichen Pfleglinge ist für eine artgerechte Haltung unerlässlich.

Garnelen sind also Krebstiere und zwar gehören sie zu den Zehnfusskrebsen (Dekapoda). Die Ordnung Zehnfusskrebse ist in mehrere Unterordnungen eingeteilt, die Garnelen gehören zu den sog. Pleocyemata, denn die Weibchen tragen ihre Eier an den aus dem Pleon, dem Hinterleib, wachsenden Schwimmbeinen aus. In der genannten Unterordnung gehören die Süßwassergarnelen zu der Teilordnung Caridea und dort letztendlich zur Familie Atyidae. Es wäre falsch zu behaupten, dass alle Atyiden im Süßwasser leben, allerdings trifft die Bezeichnung „Süßwassergarnele“ auf die absolute Mehrheit der Vertreter dieser Familie zu. Die meisten in den heimischen Aquarien gezüchteten Garnelen sind den Gattungen Caridina und Neocaridina zugeordnet, wobei der Hauptunterschied zwischen den beiden Gattungen in einigen Besonderheiten der äußeren Geschlechtsorgane liegt.

Wie viele Füße sind es eigentlich?

Vielleicht haben Sie Ihre Lektüre kurz unterbrochen, um nachzuzählen, wie viele Füßchen Ihre Garnelen denn haben. Schnell ist festzustellen, dass es wesentlich mehr als zehn sind. Nun, als „richtige“ Füße zählen nicht alle Extremitäten, sondern lediglich die sogenannten Schreitbeine. Diese Beine dienen, wie der Name schon sagt, zur Fortbewegung auf dem festen Untergrund. Zwei vordere Paare sind bei vielen Garnelen sogar mit Scheren, ganz nach der feinen Art eines Krebstieres, ausgestattet.

Video: Bienengarnelen im Aquarium – auch bei uns erhältlich

Nur die Schreitbeine zählen

Antennen und Maxillen

Antennen und Maxillen bei einer Garnele

Glauben Sie noch mehr Schreitbeine zu entdecken? Nein, es sind wirklich nur diese fünf Paare, mehr nicht. Den Beinen täuschend ähnlich sehen mehrere Kopfextremitäten aus, darunter auch die Maxillen, welche dem Tier zur Nahrungsaufnahme dienen. Im Kopfbereich einer Garnele befindet sich außerdem eine Reihe an dünnen Antennen, die dem Tierchen zur Orientierung in seiner Umwelt dienen. Aber was sind es für kurze und sehr bewegliche Beinchen, die unter dem länglichen Abdomen zu sehen sind? Es handelt sich dabei um die Schwimmfüße und zwar diejenige, mit deren Hilfe eine Garnele nach vorne oder auch seitlich schwimmt.

Für Notfälle, wenn es gilt – nichts wie weg hier – hat eine jede Garnelen noch eine Geheimwaffe parat, und zwar die sogenannten Uropoden. Ganz am Ende des länglichen Leibes einer Garnele ist ein kleiner Fächer zu sehen, der beim genauen Hinsehen aus drei Gliedern – zwei Uropoden und dem Telson – besteht. Wird es für eine Garnele brenzlig, krümmt sie sich schlagartig, so dass sich der Schwanzfächer nach vorne bewegt und das Tier folglich rückwärts schießt. Ansonsten dient der Schwanzfächer dazu, beim Schwimmen oder Laufen das Gleichgewicht zu halten.

Einfahrbare Augen und weitere Wunder

Die meisten Garnelen sind harmlos und fragil. Keine Raubtiere, sondern eher Fluchttiere. Um den Feind noch rechtzeitig zu entdecken, verfügen sie über die Augen, die ihnen einen Panoramablick liefern. Die Stielaugen sind sogar einfahrbar, um sie vor Verletzungen zu schützen. Schutz vor Raubtieren bietet diese Fähigkeit wohl kaum, denn die meisten verschlucken eine Garnele als ganzes, wenn nicht gleich den ganzen Schwarm. Zwischen den Augen ist eine keilförmige Erhebung zu sehen, das Rostrum (lat. für Schnabel), das nicht zuletzt die Augen schützen soll.

Der massige Brustbereich wird von den Biologen Carpax genannt, der aus mehreren zusammen gewachsenen Segmenten bestehende Hinterleib – Pleon oder Abdomen. Wer nach einem Gehirn bei einer Garnele sucht, wird nicht fündig. Dieses zentrale Organ fehlt, eine Garnele ist aber nicht völlig hirnlos, sonder eher flexibel. Sie verfügt über mehrere Nervenknoten, die die Funktionen eines Gehirns übernehmen. Dafür ist das Tierchen mit einem Herzen ausgestattet, wenn auch mit einem verständlicherweise recht kleinen. Die Kiemen liegen zwar gut hinter dem Brustpanzer versteckt, sind natürlich auch vorhanden, denn eine Garnele muss nicht zum Luftschlucken an die Oberfläche.

Noch eine Anmerkung zur Verdauung – während Kot am hinteren Ende des Abdomens ausgeschieden wird, kommt der Urin im Kopfbereich aus dem Körper heraus. Wie erleichternd zu wissen, dass dies für uns Menschen unsichtbar geschieht. Zum Schluss dürfen die Geschlechtsorgane nicht unerwähnt bleiben, denn deren Position ist ebenfalls etwas unerwartet: Sie liegen nämlich im Nackenbereich. Ja, sowohl die Eierstöcke beim Weibchen, als auch die Hoden eines Männchen befinden sich oben. Die befruchteten Eier werden aber in der Regel an den Schwimmbeinen eines weiblichen Tieres befestigt, wo sie mehr oder weniger vor Angreifern geschützt sind.

Ein Leben voller Umbrüche

Garnelen haben einen weichen, knochenlosen Körper, dafür aber eine harte Schale. Diese Schale oder Panzer wird Exoskelett genannt – ein Außenskelett, der den Körper umgibt. In dieser Eigenschaft ähneln die Garnelen den Insekten, ähnlich ist auch die Zusammensetzung des Panzers, der neben dem Polysaccharid Chitin aus Proteinen und eingelagerten Mineralien besteht. Nun bietet das Exoskelett einen zuverlässigen Schutz, kann aber – im Unterschied zu den Knochen – nicht wachsen. Daher leben alle Krebstiere von Häutung bis zur Häutung. Ihr Körper wächst und sobald ihm die Schale zu eng wird, wird vermehrt das Häutungshormon Ecdyson (was aus dem Griechischen übersetzt so viel wie „Herauskriechen“ bedeutet) ausgeschüttet. Dieses wiederum ruft im Organismus eine Reaktion hervor, wodurch dem Exoskelett die Mineralien entzogen werden. Die alte Schale wird weicher, darunter wächst bereits eine neue.

Eine Garnele fühlt sich in dieser Zeit – eine Häutung kann zwischen ein paar Stunden und sogar einigen Tagen dauern – offensichtlich unwohl und ist freilich sehr verletzlich. Das Tierchen zieht sich zurück, versteckt sich und wartet, bis der alte Panzer platzt. Dann geht alles ganz schnell, und schon liegt die Exuvie (vom lateinischen „leere Hülle“), die wie eine Glasgarnele aussieht, auf dem Boden. Da das neue Exoskelett noch vergleichsweise weich und empfindlich ist, bleibt die Garnele eine Weile an ihrem Rückzugsort, um sich schon bald ihren Artgenossen anzuschließen.

Tipp: Die Exuvien haben die Garnelen zum Fressen gerne, also bitte diese nicht entsorgen!

Wo kommen sie denn her?

An dieser Stelle können wir Ihnen nur einige allgemeine Informationen zum natürlichen Habitat von Süßwassergarnelen weitergeben, denn diese sind verständlicherweise von Art zu Art unterschiedlich. Doch einige Gemeinsamkeiten weisen die meisten Garnelen-Arten trotzdem auf. Zum einen leben sie nicht in einer großen Tiefe, sondern im relativ flachen Wasser. Zum anderen sind sie meistens dort zu Hause, wo sich das Wasser bewegt und ihnen dadurch das Futter zu schwemmt. Drittens ist ihre natürliche Umgebung in der Regel eher karg, mit Steinen und Moos als Deko und einem geringen Pflanzenwuchs.

Die meisten Garnelen sind daher nicht unbedingt auf ein bepflanztes Becken angewiesen, dafür aber auf eine mehr oder weniger leichte Strömung. Die in unseren Aquarien gezüchteten Garnelen kommen vorwiegend aus den Bächen und Flüssen sowie uralten Seen Süd-Ost-Asiens. Die Einzelheiten finden Sie in diesem Beitrag weiter unten sowie in unseren Specials zu den Garnelenarten.

Zwerggarnelen – ideal fürs Aquarium

Beliebte Zwerggarnelen - Orange Fire

Beliebte Zwerggarnelen – Orange Fire

Die Zwerggarnelen, die zu den Gattungen Caridina und Neocaridina gehören, machen ihrem Namen alle Ehre, denn sie sind tatsächlich recht klein. Zwischen 1,5 und 3 Zentimetern misst im Durchschnitt eine Zwerggarnele und ist daher sogar für ein Nano-Becken bestens geeignet. Diese Garnelen leben in mehr oder weniger großen Schwärmen, die Einzelhaltung wäre daher nicht artgerecht. Zwerggarnelen – das sind knapp 300 Arten und jedes Jahr kommen dank den fleißigen Züchtern neue dazu. Zwerggarnelen – das ist eine richtige Farbenpracht, denn von Schneeweiß über gepunktet und gestreift bis hin zum Nachtschwarz sind alle Schattierungen denkbar.

Für die Haltung in Süßwasserbecken macht diese Tiere nicht allein ihre Größe, sondern vor allem die eher bescheidenen Ansprüche an die Wasserwerte so gut geeignet. Die Mehrheit der Zwerge gibt sich mit den Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad Celsius, einem pH-Wert zwischen 6 und 8 und der Karbonathärte von etwa 10-15 KH zufrieden.

Eine der beliebtesten Zwerggarnelen ist die rot-weiße „Crystal Red“ (Caridina cf. cantonensis), auch Kristallrote Bienengarnele genannt, die insbesondere seit der Jahrhundertwende immer häufiger in den Aquarien anzutreffen ist. Es sind mehrere Qualitätsklassen oder Grades der Crystal-Red-Garnelen bekannt, deren Färbung von Reinweiß bis hin zum Rot mit einigen weißen Markierungen reicht. Begehrt sind unter anderem die Tiere, bei denen auf dem Rücken ein Smiley oder ein Blumenmuster zu erkennen sind. Inzwischen gibt es übrigens auch diverse Zuchtformen der Bienen-Garnelen in Schwarz-Weiß, wobei die weißen Anteile meist dominieren.

Red Fire Sakura Zwerggarnele

Red Fire Sakura Zwerggarnele – bei uns erhältlich>>

Die Amano-Garnele ist eine hübsche, wenn auch eher schlichte Garnelenart. Diese bis zu 5,5 Zentimetern langen Tiere gehören zu den „Riesen“ unter den Zwerggarnelen und sind gute Algenvertilger und eigentlich anspruchslos. Allein ihre Aufzucht gelingt in einem Süßwasserbecken kaum, da die Larven zwischenzeitlich an Salzwasser angewiesen sind.

Gestreifte Tigergarnelen sehen wie kleine Raubkatzen aus, Garnelen „Red Fire“ sind in der Tat meist leuchtend rot und „Blue Pearl“ erscheinen logischerweise in zartem Blau. Diesen und vielen anderen Arten und Züchtungen widmen wir uns aber ausführlich in unseren Specials.

Lieblingsfarbe bunt?

Unser Garnelenmix – preisgünstig und ohne Farbzwang.

An dieser Stelle möchten wir noch kurz auf die Kleinsten und auf die Farbenprächtigsten unter den Zwerggarnelen eingehen.

Sulawesi-Garnelen – wärmeliebende Miniatur-Geschöpfe

Diese Garnelen, die zur Gattung Caridina gehören, kommen aus den Seen von Sulawesi, einer der vielen indonesischen Inseln. Bis jetzt wurden dort rund 20 endemische, das heißt nur in diesen Gewässern vorkommende, Süßwassergarnelen-Arten entdeckt. Diese Geschöpfe zeichnen sich durch ihre geringe Körpergröße – meist nur bis zu 1,5 Zentimetern – aus und wirken daher außergewöhnlich filigran. Schimmerndes Blau-Gelb, feine weiße Punkte auf einem dunkelroten Hintergrund oder schmale orange Streifen – die Sulawesi-Garnelen sind richtige Schönheiten. Gut für ein Nano-Becken geeignet, stellen diese Garnelen hohe Anforderungen an die Wassertemperatur. Nur bei konstant bleibenden 28 bis 30 Grad Celsius fühlen sie sich wohl. Auf eine üppige Bepflanzung kann gerne verzichtet werden, Moose und Algen sind indes wünschenswert.

Shadow Bees – intensive Farben, originelle Muster

Die neue Garnelen-Generation, die sogenannten Shadow Bees, oder Taiwangarnelen, verdanken ihre Entstehung vermutlich einer Mutation. Diese Laune der Natur brachte allerdings wirklich spektakuläre Zuchtformen hervor. Nicht ausgeschlossen ist aber auch eine erfolgreiche Kreuzung von Bienen- und Tigergarnelen mit nachfolgender gezielten Selektion der farbprächtigsten Exemplare. Die Taiwangarnelen, die sich in den letzten Jahren rasant in Europa ausbreiten, erscheinen in Rot-Weiß, Schwarz-Weiß oder auch in Azur-Blau. Charakteristisch sind klare, intensive Farbtöne und teils ungewöhnliche Tupfen- oder Zickzack-Muster. An die Wasserwerte stellen die Shadow Bees indes keine besonderen Anforderungen und sind mit Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad und pH-Werten von 6,4 bis 6,9 zufrieden. Für die Zucht soll das Wasser bis zu 24 Grad aufgewärmt werden.

Fächergarnelen – groß und eher anspruchsvoll

In der letzten Zeit trauen sich immer mehr Aquarianer an die Haltung von Fächergarnelen (Atyiden) heran, deren lange Borsten auf dem ersten und zweiten Schreitbein-Paar an einen schicken Fächer erinnern. Eine Fächergarnele kann gepunktet, gestreift oder vorwiegend einfarbig sein. Zuchtformen gibt es bisher nur wenige, denn die Zucht gestaltet sich eher schwierig: Die Larven durchlaufen nämlich etliche Entwicklungsphasen im Meereswasser.

Auch die Haltung ist nicht ganz unproblematisch, denn zum einen messen die Fächergarnelen zwischen 5 und ganzen 15 Zentimetern und zum anderen sind sie an eine recht starke Strömung angewiesen, um die Nahrung aufzunehmen. Wenn Sie also diese Tiere halten möchten, brauchen Sie ein mindestens 100 Liter großes Becken mit einer leistungsstarken Strömungspumpe und einer Heizanlage, denn diese Süßwassergarnelen benötigen Temperaturen zwischen 22 und 30 Grad.

Großarmgarnelen – mit Scheren bewaffnet

Sie gehören der Gattung Macrobrachium und sind mit auffallend großen Scheren ausgestattet. Die Tiere stammen aus Asien oder Südamerika, es gibt darunter recht kleine Arten wie die Amazonas-Laubgarnele (Euryghynchus amazoniensis) mit bis zu 2 Zentimetern Körpergröße und Riesen wie die Rosenberggarnelen (Macrobrachium rosenbergii), die eine Größe bis zu unglaublichen 50 Zentimetern erreichen können. Interessanterweise sind die meisten der Großarmgarnelen an und für sich anspruchslos, sie ziehen indes ein leicht alkalisches Wasser mit dem pH-Wert von 7,5 bis 8, mit der Karbonathärte von 20 KH und Temperatur zwischen 22 und 29 Grad vor.

Da die Larven ihre sämtlichen Stadien im Süßwasser verlaufen, kann auch die Zucht in einem entsprechend großen Becken (im Schnitt ab 50-100 Litern) gelingen. Die Großarmgarnelen sind geschickte und gnadenlose Jäger, die ein Becken am liebsten für sich allein haben möchten.

Nun haben Sie einiges über die Süßwassergarnelen erfahren und ein paar Arten bereits näher kennen gelernt. In unseren Arten-Artikeln widmen wir uns nun den einzelnen beliebten Süßwassergarnelen mit dem Schwerpunkt Zwerggarnelen.

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