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Das seltsame Leben der Knochenfresser

Stuttgart, 11 November 2009, 21:20

Es hört sich an wie eine Horrorgeschichte; augenlose, mundlose Würmer lauern im Dunkeln, siedeln sich auf toten Tieren an und senden dort grüne „Wurzeln“ aus, um deren Knochen zu verdauen. Tatsächlich existieren solche Würmer in der Tiefsee. Sie wurden zuerst im Jahre 2002 von Forschern des Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) entdeckt, die eine unbemannte Tiefseesonde benutzen um den Montereygraben zu erforschen. Aber das ist nicht die ganze Geschichte. Nachdem die Forscher einige Walkadaver (Überreste gestrandeter Wale) auf den Meeresboden „pflanzten“, hat ein Team von Wissenschaftlern bekanntgegeben, daß alleine im Montereygraben 15 verschiedene Arten von Knochenwürmern leben. Nach Jahren der Forschungsarbeit haben die Wissenschaftler endlich das Bild der Lebensweise dieser Tiere, die alle der Gattung Osedax zu zuordnen sind, zusammengefügt. Die Würmer beginnen ihr Leben als mikroskopisch kleine Larven, die durch die Dunkelheit der Tiefsee treiben. Dann treffen sie auf einen großen Tierkadaver auf dem Meeresboden. Einmal angesiedelt wachsen die Knochenwürmer schnell, wie Unkraut nach dem Regen. An einem Ende entwickeln sie sowas wie daunenfedernartige Fangarme, die den Sauerstoff aus dem Wasser Filtern. Das andere Ende entwickelt wurzelähnliche Anhänge die in die Knochen wachsen. Bakterien in diesen Wurzeln scheinen Proteine und vielleicht auch Fette innerhalb dieser Knochen zu knacken, und stellen so Nahrung für die Würmer her. Bald werden sie geschlechtsreif. Seltsamerweise werden sie alle Weibchen. Die restlichen mikroskopischen Larven in der Gegend treiben weiterhin durchs Wasser. Einige davon landen auf den Fangarmen der Weibchen, sie entwickeln sich zu männlichen Würmern, und behalten dabei fast ihre ursprüngliche Größe. Irgendwie finden die Männchen den Weg in die Röhre die den weiblichen Körper umgibt. Dutzende davon teilen sich diesen Platz. Sie essen nicht, sondern befruchten die Eier des Weibchens, indem sie Samen produzieren. Irgendwann läßt das Weibchen tausende von befruchteten Eiern ins umliegende Wasser ab und der Kreislauf des Wurmlebens beginnt von Neuem.


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