Stuttgart, 29 November 2007, 17:30
Momentan sind Süßwassergarnelen der neue Trend in der Aquaristik. Sie
sind relativ anspruchslose Aquarienbewohner mit einem sehr
interessanten Sozialverhalten. Man unterschiedet dabei zwischen Groß
und Zwerggarnelen.
Der bekannteste Vertreter der größeren Garnelen ist die Amanogarnele.
Die Amanogarnele ist eine Süßwassergarnele die bis zu 6 cm groß wird
und mit den meisten Fischen ohne Probleme vergesellschaftet werden
kann. Die Amanogarnele kann sich im Süßwasser nicht fortpflanzen, da
die kleinen Larven während der ersten Wochen Salzwasser benötigen.
Die bekannteste Zwerggarnele ist die rote Zwerggarnele die auch Red
Fire genannt wird. Diese Garnelenart wird ca. 2,5 cm groß und kann sich
auch im Süßwasserbecken sehr gut vermehren. Allerdings sollte Sie nicht
mit zu großen Fischen vergesellschaftet werden, da Sie sonst
möglicherweise als Fischfutter endet.
Die meisten Garnelenarten stellen keine besonderen Anforderungen an das
Wasser. Sie ernähren sich hauptsächlich von Algen und Pflanzenresten.
Als zusätzliches Futter können Pflanzentabletten
gefüttert werden. In einem Gesellschaftsbecken müssen die Garnelen
nicht extra gefüttert werden da Sie sich vom übrig gebliebenen Fischfutter
ernähren können.
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