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Der Urfisch kommt in Indien in Mode

Stuttgart, 6 November 2007, 09:55

Die Neureichen werden zurzeit in Indien im strengsten Sinne des Wortes verrückt und zwar nach einem Feng-Shui –Fisch. Sie sind bereit bis zu einer Million Rupien (ca. 24.000 $) zu bezahlen, um im eigenen Aquarium lebenden Glücksbringer, der Glück und Reichtum bringen und vermehren sollte, zu haben.

Die Rede ist vom Asiatischen Gabelbart oder Asiatischem Knochenzüngler (Scleropages formosus) auch als Arowana oder Drachenfisch genannt, der zu den ältesten Fischen gehört. Der Asiatischer Gabelbart ist genau so wie Störe und Quastenflosser durch Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen geschützt. Die Regierung von Singapur hat erlaubt eine begrenzte Anzahl von Fischen zu exportieren, unter der Bedienung, dass den Fischen in den Kopf einen Mikrochip mit einem 15-stelligen Code eingepflanzt wird. Dieser Code wird ebenfalls im CITES-Zertifikat eingetragen.

In bestimmten Zuchthäusern Singapurs kann man einen mit einem Chip zertifizierten Gabelbart für ca. 1.000 – 2.000 $ kaufen. Die Regierung von Indien hat aber den Import von lebenden Fischen verboten. Die nationale Gesellschaft für Genetik erlaubt die Einfuhr von einzelnen Fischen nur in den Ausnahmefällen, was den Preis von dem Asiatischen Gabelbart genauso wie seinen Popularitätsgrad in die Höhe springen lässt. Sogar ganz kleine Fische, die in Tüten mit Wasser angeboten werden, erreichen auf dem Schwarzmarkt minimal 150.000 Rupien. In den Aquaristik-Shops wird der Asiatische Gabelbart trotz des hohen Risikos von den Verkäufern angeboten, weil es sich lohnt.

Der Preis von Fischen variiert in Anhängigkeit von Farbe und Größe. Der teuerste ist der goldene Super Red Arowana (S. legendrei), etwas günstiger sind dann der rote und der grüne Arowana. Auf dem Markt kann man einige Exemplare finden, die zwischen 300g und 4 kg wiegen. Wenn man die Fische aber richtig füttert, können Sie auch bis zu 20 kg schwer und bis zu 1 m lang werden.

Langsam wird es aber zu einem Wahn: Stars, Wissenschaftler, Business-Leute – alle müssen den Drachenfisch haben. Viele von Ihnen fangen erst mit einem kleineren und günstigeren Exemplar für 300.000 Rupien an, mit der Zeit gelangen dann immer teurere und prächtigere Fische bei den Aquarianern zu Hause. Dabei zahlen die Liebhaber auch für das Futter bis zu 1.500 Rupien pro Kilo. Etwa genau so viel wird für Lebendfutter ausgegeben: Würmer, Schaben, Fische, Weichtiere usw. Ein Drachenfisch, der gerade 40 cm groß ist, kann jeden Tag bis zu 10 kleiner Goldfische verschlingen. Der teure Aquariums-Bewohner ist ziemlich anspruchsvoll und muss regelmäßig vom Tierarzt untersucht werden.

Der Trend kommt aus Süd-Ost Asiens, wo jede Familie versucht, ohne Rücksicht auf hohe Ausgaben, den lebenden Glücksbringer zu Hause zu haben. Wer weiß, vielleicht kommt der Trend bald auch zu uns nach Deutschland. Die Japanischen Kois haben sich schon bei uns etabliert, jetzt steht wohl der Drachenfisch vor der Tür!




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